Mogote
Das Grundstück Mogote unterliegt einem Jointventure-Abkommen mit Amera Resources (AMS.V), wobei Amera durch die Emission von Aktien und Explorationsausgaben von insgesamt $ 4.250.000 innerhalb eines Zeitraums von drei Jahren (ab 1. Juli 2004) eine 75%-Beteiligung an diesem Projekt erwerben kann. Das Projekt umfasst vier benachbarte große Blöcke und drei kleine "Minas" auf insgesamt 8.009 Hektar.
- Großes Gold-Kupfer-Porphyr-Ziel.
- Bisher fünf identifizierte Explorationsziele mit großem Potenzial für zusätzliche Entdeckungen.
- Breite Zonen mit intensiver Alteration.
- Exploration im Gange, um Bohrziele zu definieren.
Das Grundstück Mogote befindet sich entlang der Andenkordilleren zwischen Argentinien und Chile. Diese Region ist reich an außergewöhnlich großen Gold- und Kupferlagerstätten mit tonnenweise Schüttgut. Mogote befindet sich direkt südlich des Gold-Kupfer-Gürtels Maricunga und nördlich des El Indio-Pascua-Lama-Veladero-Gürtels. Diese zwischen diesen beiden bekannten Mineralgebieten liegende Region wurde bisher kaum erkundet, weist jedoch ein beachtliches Potenzial für Entdeckungen auf. Die Tatsache, dass in diesem Gürtel unter anderem Barrick, Newmont, Noranda, Tenke, Phelps Dodge und Viceroy beteiligt sind, spiegelt das große Potenzial dieses Gebietes wider.
Die Mogote-Claims umfassen ein großes und viel versprechendes Landpaket, welches dieselben geologischen und strukturellen Charakteristiken aufweist wie die nördlich und südlich gelegenen Minerallagerstätten. Zu den erstklassigen Porphyr- und Epithermallagerstätten, die in diesen viel versprechenden Mineralzonen vorkommen, zählen unter anderem: El Indio, Pascua-Lama, Veladero, Marte-Lobo, Cerro Casale und Refugio.
Bei den Explorationszielen bei Mogote handelt es sich um Gold-Kupfer-Porphyr-Systeme sowie um hochwertige epithermale Sulfidation-Gold-Systeme, die jenen von Veladero ähnlich sind. Vorläufige Oberflächenexplorationsarbeiten führten zur Entdeckung von fünf bedeutenden Zonen mit Alterationen und Mineralisierungen innerhalb eines 4,0 x 10,0 Kilometer großen Gebietes. Die bisher eingelangten Resultate ergaben hohe anomale Kupfer- und Goldwerte von bis zu 2,9 g/t Au, 2,8% Cu und 196 g/t Ag in Gesteinen sowie Werte von bis zu 0,78 g/t Au, 5.650 ppm Cu, 0,78 g/t Au und 9,3 g/t Ag in Schuttproben.
Bei Mogote führten breite Zonen mit hydrothermaler Alteration und die darauf folgende Verwitterung zu großen Farbanomalien, die bisher nur vorläufig evaluiert wurden. Diese Zielgebiete liegen südlich einer bekannten nach Nordwesten verlaufenden regionalen Struktur, die das Gestein offenbar nach Süden abgetragen hat. Dieses südliche Gebiet des Grundstücks gilt als viel versprechend für das Vorkommen einer erstklassigen epithermalen Gold-Silber-Mineralisierung, die jener von Veladero ähnlich ist. Im nördlichen Teil des Grundstücks wurde ein Gebiet mit anomalen Kupfer- und Goldwerten in Schutt- und Gesteinsproben auf einer Fläche von 3,0 x 4,0 Kilometer definiert. Dieses Ziel stimmt mit einem Gold-Kupfer-Porphyr-System überein.
Lage und Zugang
Das Grundstück Mogote befindet sich 350 Kilometer nordwestlich der Stadt San Juan, im Nordwesten der argentinischen Provinz San Juan. Es liegt östlich der chilenisch-argentinischen Grenze, an die es teilweise direkt angrenzt.
Das Grundstück befindet sich bei den östlichen Stollen der Andenkordilleren, auf einer Höhe von 4.300 bis 5.100 Meter über dem Meersspiegel. Aus physiografischer Sicht umfasst das Grundstück abschüssige, mit Schutt bedeckte Abhänge, die aus kargen Bergzügen hervorgehen. Abgesehen von einigen wenigen geschützten Talgebieten gibt es kaum Vegetation. Die geologischen Arbeiten werden während des Sommers auf der Südhalbkugel – zwischen Oktober und April – durchgeführt.
Das Grundstück ist sowohl von Chile als auch von Argentinien aus zugänglich, doch da für das Überqueren der Staatsgrenze besondere Genehmigungen erforderlich sind, besteht zurzeit nur die Möglichkeit, das Grundstück von Argentinien aus zu betreten. Der dem Grundstück am nächsten gelegene Versorgungspunkt, wo die meisten Waren und Dienstleistungen erhältlich sind, ist die Stadt Villa Union in der Provinz La Rioja. Von dort kann das Grundstück mit einem Fahrzeug mit Allrad-Antrieb erreicht werden. Villa Union ist etwa 320 km entfernt, die Fahrzeit beträgt 8-9 Stunden. Im südöstlichen Teil des Grundstücks wurde eine provisorische Unterkunft errichtet, die als Basis für die Explorationsarbeiten fungiert.
Geologisches Umfeld und Minerallagerstätten der Region
Das Projekt Mogote befindet sich zwischen dem Porphyr-Gold-Gürtel Maricunga (Vila und Sillitoe, 1991) im Norden und dem hochgradigen Sulfidations-Gold-Gürtel El Indio (Jannas et al., 1999) im Süden (Abb. 1). Beide Gürtel stammen aus dem späten Oligozän bzw. dem mittleren Miozän. Im Westen, in Chile, enthält der metallogene Kupfer-Porphyr-Gürtel aus dem späten Eozän/Oligozän größere Lagerstätten wie etwa El Salvador, La Escondida und Chuquincamata. Diese metallogenen Gürtel repräsentieren zwei wesentliche Mineralisierungsepochen, nämlich ein früheres Vorkommen aus dem Eozän und Oligozän, welches überwiegend Kupfer enthält, gefolgt von einem Vorkommen aus dem Miozän, das überwiegend von Gold geprägt ist (Vila und Sillitoe, 1991). Das Grundstück Mogote beherbergt vermutlich eine Mineralisierung, die das zweite goldhaltige Vorkommen (aus dem Miozän) darstellt.
Satellitenbilder und regionale geologische Kartierungen (Panteleyev und Cravero, 2000) der Mogote-Claims zeigen, dass das Grundstück von einer regionalen, nach Nordwesten verlaufenden linearen Struktur zweigeteilt wird. Die Arbeiten auf dem Grundstück Mogote lassen vermuten, dass diese Struktur einen regionalen Bruch darstellt, der auf der Südseite abgetragen wird. Dazwischen liegende mineralisierte Intrusionen und damit in Zusammenhang stehende Brekzien wurden nördlich des Bruchs identifiziert, während die Kartierungen im Süden ein dazwischen liegendes Umfeld mit felsischem Vulkangestein identifizierten. Interpretationen zufolge stellt das nördliche Vorkommen ein offenes Gold-Kupfer-Porphyr-System dar, während das Vorkommen im Süden eine höhere Alteration aufweist, was ein Indiz für ein hochgradiges Sulfidationssystem ist. Die Nähe dieser beiden Arten von Goldmineralisierung ist im Maricunga-Gürtel, im Norden von Mogote, sehr gut dokumentiert (z. B. Abbildung 4 in Vila und Sillitoe, 1991).




